Ist Trockenfutter oder BARF besser?
Ob nun ein neuer Hundefreund in Ihr Leben gekommen ist, dem Sie auf natürliche Weise das Beste gönnen möchten, oder ob Sie gutes Futter für einen älteren Vierbeiner suchen – Sie sind hier richtig! Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Hund so füttern, dass es ihm körperlich wie seelisch gut geht. Zur Wahl stehen mehrere Möglichkeiten – zu den beliebtesten gehören eindeutig hochwertiges Trockenfutter und frische Rohfütterung, bekannt unter dem Begriff BARF (Bones and Raw Food). In den folgenden Zeilen erfahren Sie, was die einzelnen Methoden mit sich bringen, wie man mit ihnen umgeht und worauf man achten sollte. Bei der passenden Wahl steht am Ende ein zufriedener Hundekumpel, der Ihnen die gute Pflege mit grenzenloser Liebe vergilt!
BARF oder Trockenfutter – worin liegt der Unterschied?
Wie wir eingangs erwähnt haben, gehören Trockenfutter und BARF zu den beliebtesten und verbreitetsten Fütterungsarten. Hundetrockenfutter fällt in die Kategorie Trockennahrung, BARF zählt dagegen zur Rohfütterung. Jede Methode hat ihre Besonderheiten, Vor- und Nachteile, die wir uns jetzt genauer ansehen!
Trockenfutter – entscheidend sind Qualität und passende Zusammensetzung!
Beim Hundetrockenfutter ist die hochwertige Zusammensetzung das Wichtigste, meiden Sie deshalb bitte billiges Trockenfutter aus dem Supermarkt, damit unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes bestimmt nicht – es steckt nämlich voller Getreide, künstlicher Farbstoffe und Konservierungsmittel, die allergische Reaktionen und bei dauerhafter Fütterung auch ernste gesundheitliche Probleme auslösen können.
Gutes Trockenfutter erkennen Sie an der Zusammensetzung – es sollte mindestens 70 % Fleisch enthalten, dazu Gemüse, Obst, gesundheitsfördernde Kräuter oder Öle, Mineralstoffe und Vitamine. Je genauer die Zusammensetzung aufgeschlüsselt ist, desto besser wissen Sie, was Sie Ihrem Hund servieren.
Vor- und Nachteile der Fütterung mit Trockenfutter
- Nährstofflich ausgewogenes Futter – es enthält alles, was Ihr Hund braucht. Es genügt, ein Futter mit passender Ausrichtung zu wählen, um mehr müssen Sie sich nicht kümmern. Sie sollten allerdings beobachten, wie Ihr Hund mit dem Trockenfutter zurechtkommt.
- Einfache Fütterung und Lagerung des Futters – Trockenfutter ist lange haltbar (es wird trocken gelagert und sollte keinen extremen Temperaturen ausgesetzt werden). Jeden Tag messen Sie einfach die passende Menge ab und schütten sie dem Hund in den Napf.
- Trockenfutter ist ideal für unterwegs – dank des geringen Gewichts und der unkomplizierten Lagerung ist es der ideale Kandidat für Ausflüge und Reisen mit dem Hund.
- Weniger Überblick über die Qualität der Rohstoffe – bei der Auswahl müssen Sie darauf vertrauen, dass der Hersteller wahrheitsgemäße Angaben zur Zusammensetzung macht.
- Höhere Anschaffungskosten – im Vergleich zur Rohfütterung sind die Kosten für gutes Trockenfutter meist etwas höher.
- Schlechtere Verdaulichkeit und Risiko einer Magendrehung – mit Trockenfutter gefütterte Hunde brauchen ständigen Zugang zu Wasser und setzen zugleich mehr Kot ab. Vor allem bei größeren Rassen ist das Risiko einer Magendrehung höher, weil Trockenfutter nach und nach aufquillt.
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BARF – rohe und frische Zutaten als natürlichste Nahrung für Hunde!
In den letzten Jahren rückt die Rohfütterung, also BARF, in den Vordergrund. Dabei handelt es sich um eine ausgewogene Zusammenstellung aus Fleisch, rohen Knochen und Innereien, Eiern, Gemüse, Obst, Kräutern und einer ausgewählten Beilage. Der Vorteil dieser Methode ist der vollständige Überblick über die Qualität der einzelnen Zutaten und die natürlichste Ernährungsweise für Hundeartige. Für die meisten Hunde ist BARF außerdem geschmacklich sehr verlockend, was beim Trockenfutter nicht immer der Fall sein muss.
Anders als beim vollwertigen und ausgewogenen Trockenfutter liegen die passende Zusammenstellung und das Verhältnis der Zutaten hier aber bei Ihnen – deshalb müssen Sie sich, bevor Sie mit dem Barfen anfangen, ausreichend Fachliteratur aneignen. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie dem Hund nicht schaden. Die Zusammensetzung des BARF können Sie auch mit Ihrem Tierarzt besprechen, der den Gesundheitszustand und mögliche Allergien Ihres Hundes genau kennt.
Was gehört auf keinen Fall ins BARF?
Beim Zusammenstellen des BARF müssen Sie wissen, welche Zutaten auf keinen Fall in den Napf gehören – sie sind für Hunde ungesund oder sogar stark giftig.
Zu den bekanntesten gehören zum Beispiel:
- Avocado – sie enthält den für Hunde sehr gefährlichen Stoff Persin, der eine Vergiftung und Schäden an wichtigen Organen auslösen kann.
- Weintrauben – sie enthalten ein Toxin, das die Nieren schädigt.
- Gekochte Knochen – sie splittern gefährlich und können dem Hund dadurch schwere gesundheitliche Komplikationen zufügen.
Vor- und Nachteile der Fütterung mit BARF
- Natürliches und schmackhaftes Futter für Hunde – die BARF-Ernährung ist sehr abwechslungsreich, voller frischer und interessanter Geschmäcker, deshalb gewinnt sie oft auch Hunde für sich, die über Trockenfutter die Nase rümpfen. Außerdem ist sie die natürlichste Ernährungsform für Hunde.
- Vollständiger Überblick über die Qualität der Rohstoffe – Sie wissen genau, was Ihr Hund im Napf hat – Sie können die Qualität der Zutaten, ihre Herkunft und die richtige Lagerung überwachen.
- Geringeres Risiko einer Magendrehung und bessere Verdaulichkeit – weil frische Zutaten im Magen des Hundes ihr Volumen nicht vergrößern, wie es beim Trockenfutter der Fall ist, sinkt das Risiko einer Magendrehung deutlich.
- Höhere Anforderungen an die Lagerung – für die Lagerung von gefrorenem Fleisch brauchen Sie idealerweise eine eigene Gefriertruhe mit ausreichend Kapazität. Mit zusätzlichem Platz müssen Sie auch bei frischem Gemüse, Obst, Kräutern, Eiern und Beilagen rechnen. Die BARF-Ernährung braucht schlicht mehr Lagerraum als ein Sack Trockenfutter.
- Schwierige Lagerung unterwegs – wenn Sie mit dem Hund oft reisen, kann BARF bis zu einem gewissen Grad eine Komplikation sein – unterwegs ist es fast unmöglich, die Zutaten richtig zu lagern. Auf dem Markt finden Sie allerdings geeignete Produkte, mit denen sich BARF für unterwegs ersetzen lässt.
- Längere Zubereitung des Futters – während Sie Trockenfutter einfach in den Napf schütten, dauert die Zubereitung von BARF länger – die Zutaten müssen passend abgewogen und portioniert werden.
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Möchten Sie für Ihren Hund eine Umstellung? Wechseln Sie vom Trockenfutter zu BARF schrittweise!
Sie haben sich entschieden, von Trockenfutter auf BARF umzustellen, und sind unsicher, wie Sie vorgehen sollen? Denken Sie daran, dass der Übergang idealerweise allmählich sein sollte. Im Laufe von etwa 2 Wochen sollten Sie das Trockenfutter nach und nach durch frische Zutaten ersetzen, deren Anteil Sie schrittweise erhöhen, bis sie 100 % der Hundenahrung ausmachen. So kann sich das Verdauungssystem des Hundes allmählich an die neue Nahrung anpassen und das Risiko möglicher Komplikationen sinkt.
Bei jeder Futterumstellung ist es aber unerlässlich, den Gesundheitszustand und die Stimmung Ihres Hundes zu beobachten und bei Komplikationen (Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit usw.) das Vorgehen mit dem Tierarzt oder einem Fachmann für Hundeernährung zu besprechen.
Hat bei Ihnen Trockenfutter oder BARF gewonnen? So oder so dürfen gute Leckerlis nicht fehlen
Nährstofflich ausgewogenes Hundetrockenfutter ist ebenso eine mögliche Lösung wie passend zusammengestelltes BARF – man kann nicht eindeutig sagen, welche Methode besser ist – es hängt von der Verfassung des Hundes ab, von seinen gesundheitlichen Einschränkungen und auch von seiner „Fresslust“! Für welche der beiden Fütterungsarten Sie sich auch entscheiden, denken Sie daran, dass die Qualität der gewählten Rohstoffe das Wichtigste ist.
Das gilt eindeutig auch für Hundeleckerlis, mit denen Sie Ihren Hundekumpel jederzeit belohnen können. Für große Rassen bieten wir gesunden Zwieback, mittelgroßen Hunden gönnen Sie duftende gebackene Fleischbällchen, kleine Hunde können Sie mit kleinen Sticks belohnen! Gönnen Sie Ihrem Liebling das Beste, er hat es verdient!